patièka

Zysten, Myome und Endometriose

Diese Krankheiten wurden auch von den Ärzten im alten China behandelt, jedoch dank der gesünderen Lebensweise, dem geringeren Stress und auch der geringeren Arbeitsbelastung und der absoluten Absenz hormoneller Verhütungsmittel (Kontrazeption) in grundsätzlich kleinerem Maße als heute, wo sich fast jede zweite Frau im produktiven Alter mit diesen Problemen aktiv auseinandersetzen muss.

Was steckt (einstweilen) dahinter?

1. Der Stress ist, wie es im Land eine ungute Gewohnheit ist, die häufigste Ursache dieser Probleme. Ärger, vor allem unterdrückter Ärger, Frustration aus unerfüllten Erwartungen, Sehnsüchten und Ambitionen, Gereiztheit und Neid oder Hass (fast buchstäblich, wie Marta Kubišová singt: Ärger, Neid, Erbitterung – die sollen vergehen, die sollen vergehen…) – alle diese negativen Emotionen führen zur Stagnation der Energie Qi in der Bahn der Leber und danach auch zur Blockade des Leberbluts YU XUE.

2. Die Ernährung ist ein nicht weniger wichtiger Faktor für die Entstehung der Zysten und Myome. Nichts Neues unter der Sonne, sagen Sie, aber TCM ist auch keine heiße Neuheit von der Titelseite mehr, die sich in keiner Weise mit Eintagsfliegen abgibt, sondern in der Größenordnung hunderter und tausendender Jahre mit der Weisheit alter Greise mit der Langlebigkeit einer Schildkröte und mit dem Gedächtnis eines Elefanten rechnet… Jedoch werden die scheinbar trivialen Wahrheiten heute im Licht „der neuesten und modernsten wissenschaftlichen Erkenntnisse“ ein wenig vergessen, es ist also nicht abträglich, hier und da an sie zu erinnern. Die unregelmäßige Ernährung oder das übermäßige Konsumieren der sog. kalten und rohen Lebensmittel (rohes Gemüse und rohes Obst, kalte Getränke, Eis u. ä.) bringen die Kälte HAN in die untere Feuerstelle (in den Unterleib). Diese Kälte „frostet“ hier den natürlichen Verlauf der Energie Qi und vor allem auch dann des Bluts XUE, was nachfolgend zu dessen Blockade YU XUE führt.
Die übermäßige Konsumation fetter, schwer verdaulicher Gerichte verletzt im Gegenteil die Milz, die dann von der Feuchtigkeit SHI und vom Schleim TAN angegriffen wird, der sich im Unterleib einlagern und hier Zysten und Myome bilden kann. Die stagnierende Feuchtigkeit und der Schleim können auch das Blut blockieren und das erste bedingt das andere, ähnlich wie die Beziehung: wie viele Kirschen, so viele Sauerkirschen

3. Die Außenkälte und die Außenfeuchtigkeit können ebenfalls die häufige Ursache für die Entstehung der Zysten und Myome sein, aber im Gegensatz zur Vergangenheit, als die Menschen oft unter freiem Himmel und bei jedem Wetter arbeiteten, steht diese Ursache jedoch nicht mehr so im Vordergrund. Heute tritt sie vielmehr unter anderem bei Frauen, die in kalter oder feuchter Umgebung (Gefrieranlagen, Bassins, im Wald) arbeiten oder sich dort bewegen, in Erscheinung. Mitunter genügt auch der Aufenthalt in nassem Badeanzug an einem windigen Strand, der Verbleib in nassen Socken, das Sitzen in feuchtem Gras, die Übernachtung unter freiem Himmel oder das Barfußlaufen auf dem kalten Fußboden u. Ä. Alle diese Faktoren ermöglichen das Eindringen der Kälte HAN und der Feuchtigkeit SHI in den Körper. Vor allem bei der Menses ist eine Frau auf das Eindringen dieser Schadstoffe in den Körper anfälliger und offener. Die Außenkälte führt wiederum zur Blutblockade YU XUE in der unteren Feuerstelle. Die Außenfeuchtigkeit, die über die unteren Extremitäten in die untere Feuerstelle gerät, verwandelt sich nach einer bestimmten Zeit in Schleim TAN. Und die Kombination des Schleims und der Blutblockade sind dann die besten Voraussetzungen für die Entstehung von Neubildungen, in unserem Fall auch der Myome, Zysten und der Endometriose.

4. Die hormonelle Kontrakonzeption (Verhütung) gehört in der letzten Zeit zu den häufigsten Ursachen der Entstehung der Zysten, der Myome und der Endometriose. Weil sie seit relativ kurzer Zeit (laut TCM) angewendet wird, wird erst die Zukunft all das zu bewerten wissen, was diese komfortable Erfindung an „Gutem“ gebracht hat. Nicht, dass es die Hormone gemeinsam mit verschiedenen anderen Chemikalien des Typs Emulgatoren, Stabilisatoren, Aromamittel, Konservierungsmittel u. Ä. um uns herum und in uns nicht gäbe. Aber das alles ist wie ein Treffer einer Schrotbüchse aus einigen Kilometern Entfernung gegenüber eine Kugelbüchse großen Kalibers von 9 mm (gegen die hormonelle Kontrazeption), die gezielt und aus grundsätzlich kürzerer Entfernung trifft! Im Leben ist ja stets etwas für etwas anderes und niemals gibt es Rauch ohne Feuer. Jedes Medikament hat auch stets seine Nachteile und immer muss man das Pro und Kontra abwägen, stets getreu Eid des Hippokrates Nihil num nocere ! (Vor allem nichts versehren!) wohlweislich bedenken. Laut TCM schwächt nämlich jede hormonelle Kontrazeption stets die Nierenessenz (YIN und auch YANG) und die Qualität des Bluts XUE in der Leber und in der Gebärmutter. Es handelt sich wirklich und buchstäblich um das sprichwörtliche Herausschlagen eines Keils durch einen (chemischen) Keil… Wohl auch Arm in Arm hiermit hat (unter der Fahne der Kontrazeption) das Auftreten einer bestimmte Epidemie der Erkrankung der Schilddrüse bei den „Kontrazeptionsfrauen“ (d.h. bei den Frauen, die Empfängnisverhütungsmittel einnehmen) in unseren Gegenden begonnen, denn die Eierstöcke und Gebärmutter bilden mit der Schilddrüse verbundene Gefäße, und zwar auch gemäß der westlichen Medizin in der Gestalt einer Achse: Gehirn (Hypothalamus und Gehirnanhang) – Schilddrüse – Eierstöcke. Laut TCM steht im Hintergrund, übrigens wie immer, die (un)zulängliche Essenz und Energie der Bahn der Nieren. Völlig logisch kann sie dann, wenn das Blut unten (in der Gebärmutter) abnimmt, nicht einmal oben (in der Schilddrüse) sein. Den Einfluss der hormonellen Kontrazeption auf den Organismus kann man sich vereinfacht etwa als eine permanente Pumpe im Wasserbrunnen vorstellen. Die Nieren stellen in unserem Falle eine Wasserquelle dar, die den Brunnen versorgt, der von Zeit zu Zeit eigenmächtig (in Form der Menstruation) überläuft. Das Wasser stellt hier dann das Blut XUE dar. Bei der Benutzung einer permanenten Pumpe, die das Wasser vom Brunnen dauerhaft absaugt, fließt das Wasser zwar regelmäßig ab (genau einstellbare, aber „künstliche“ Menstruation), aber sein Spiegel sinkt, die Wasservorräte werden immer knapper und die Quelle wird so fortlaufend ausgeschöpft, bis die Quelle eines Tage vollständig versiegt und der Brunnen austrocknet…
Dieses Wasser, also die Essenz der Nieren (YIN und YANG) und das Blut XUE fehlen dann später auch bei der Empfängnis eines Kindes und ihr Mangel oder ihre Blockade können in der Zukunft die Entstehung der Unfruchtbarkeit, der Myome, der Zysten und der Endiometriose – ähnlich wie Wasser im Bach - verursachen. Wenn wenig Wasser gibt, hat es keine Kraft, weiter zu fließen, und es stagniert. Und der vollständig gordische Kontrazeptionsknoten sind laut TCM heute verschiedene hormonelle Kontrazeptionskörper, wenn die Frau auch für einige Jahre aufhört zu menstruieren. Ein solcher Körper heißt signifikant Mirena (ein Name, der wohl vom Raubfisch Muräne, der giftig und für Menschen gefährlich ist, oder sogar von der altslawischen Todesgöttin Morena abgeleitet ist…). Der Zustand, wenn die Frau künstlich aufhört zu menstruieren, ist sowohl für die Frau als auch für ihren Organismus absolut naturwidrig (es ändert sich das physische und auch das psychische Gleichgewicht), ebenso ist er auch gegen die Natur und gegen die gesunde Vernunft (nicht nur vom Gesichtspunkt der TCM). Die Funktion der Frau wird hierdurch zur Funktion einer bestimmten Maschine degradiert, die der Mensch programmiert und nach seinem Bilde buchstäblich ad libidum, also nach Gutdünken, verändert. Aber wir können dem Wind und dem Regen nicht befehlen und im Leben bezahlt man für alles.Naturcomp Die Folgen kommen bald und das Entgelt ist nicht gerade süß, denn nach dem Aussetzen der hormonellen Kontrazeption treten Zysten, Myome, Endiometriose, Unfruchtbarkeit, hormonelle Disbalanz, Libidoverlust… auf. Das alles wird dann wieder „mittels der Hormone“ behandelt und der hormonelle Umkreis wird somit gut geschlossen, das hormonelle Ungleichgewicht wächst (nur der Familienzuwachs nicht ...). Aber über Geschmack lässt sich streiten! Jede Frau hat immer die Möglichkeit der freien Wahl, ob sie hormonelle Verhütungsmittel einnehmen will, oder ob sie z.B. die natürliche Methode (mehr auf www.naturcomp.cz) wählt. Und wenn es schon nicht anders möglich ist, sollte der Gebrauch der hormonellen Kontrazeption unter Aufrechterhaltung der regelmäßigen Menstruation (also kein hormoneller Körper) erfolgen, um der Blutschwächung vorzubeugen, und sowohl durch die Nahrung (Leber, Eier, Rind- und Hühnerfleisch, am besten aus der eigenen Haltung, Spinat, Möhren, Datteln u. Ä.) ergänzt werden, um auch das Blut mit Hilfe der Kräutermischung  Erwachen der Prinzessin Dornroschen (050) zu stärken und auch zum Fließen zu bringen. Diese Mischung wird gleichzeitig eingenommen und wirken auch als gewisse Prävention zur Linderung der Nebenwirkungen der hormonellen Antikonzeption (auch Kontrazeption) – HAK, wie sie unter dieser Abkürzung übrigens auch oft nicht nur in Fachkreisen angeführt wird (es bietet sich der Zauber des Ungewollten an – sie/sich an einen HAKen hängen…)

Beispiel für das Absetzen der hormonalen Antikonzeption in der Praxis (laut Test Gute Zunge)

Name: Ilona
Alter: 40
Größe: 169 cm
Gewicht: 69 kg

VORHER:

Hauptbeschwerden:

1

insgesamte Müdigkeit, Schläfrigkeit, Gefühl des Sands in den Augen, doppeltes Sehen, Schwäche und Energieverlust - lang anhaltend

2

schlechte Verdauung-häufiges Aufstoßen, Gefühl des aufgeblähten Bauchs und Schweregefühl-lang anhaltend

3

Gefühl des Kribbelns in den Extremitäten - eher morgens, ab und zu auch Gefühl der schweren Beine

4

Schmerzen der Hals- und auch Lendenwirbelsäule - mehr im Frühling und Herbst, Hüftschmerzen - vor allem beim längeren Stehen

5

Häufiges Harnen und Kältegefühl - im Winter wird mir schwer warm, manchmal Kopfschmerzen

Durchgemachte ernsthafte Krankheiten und Operationen:
Keine, in der Kindheit litt ich mehr an Angina

Eingenommene Medikamente:
Hormonale Antikonzeption

NACH 3 MONATEN:

Hauptbeschwerden:

1

Aufstoßen-lang anhaltend - verbessert nach der Einnahme der chinesischen Kräuter + manchmal Schweregefühl im Bauch und Aufblähung

2

Nichtzurückhalten des Harns beim Niesen und Husten - lang anhaltend, manchmal auch häufigeres Harnen

3

manchmal Schmerz der rechte Hüfte, verschlechtert beim Aufstehen - lang anhaltend

4

manchmal Schmerz in den Hüften auf der rechten Seite

Durchgemachte ernsthafte Krankheiten und Operationen:
Keine. Ich möchte mich bei Ihnen für die von Ihnen empfohlenen chinesischen Kräuter, nach deren Einnahme ich wirkliche Erleichterung gespürt habe, sehr bedanken. Die Müdigkeit ist fast sofort verschwunden und ich habe angefangen, ohne das allgemeine Gefühl des Sands in den Augen wieder gut zu sehen, was wie ein kleines Wunder war. Zugleich habe ich die HAK sofort abgesetzt und Lady Comp. beschafft. Es ist wirklich sehr interessant und eindrucksvoll, meinen Menstruationszyklus erneut zu entdecken, meine Gefühle darüber waren so stark, dass ich sie nicht einmal beschreiben kann. Ich habe zwei heranwachsende Töchter, also wir können sicher noch auf weitere Kinder hoffen. Insgesamt fühle ich mich viel besser, frei, leicht, ohne ein allgemeines Gefühl der Schwere. Ich habe fast Angst, mit den Kräutern aufzuhören, und so setze ich immer noch mit der Einnahme schon etwa der 7. oder 8. Packung fort. Von meinem Standpunkt aus wird sich meine Verdauung etwa noch eine Weile ausgleichen. Ich bemühe mich also, mich auf meine Ernährungsgewohnheiten zu konzentrieren und meinen Speiseplan immer weiter zu verbessern und mit der ausgewogeneren Nahrung zu bereichern. DANKE!!!!!!!!


Eingenommene Medikamente:

keine, nur die von Ihnen empfohlenen chinesischen Kräuter (ZARTHEIT DER HIMMLISCHEN FEE, BERÜHIGUNG DER GEKRÄUSELTEN OBERFLÄCHE+GETRÄNK DER CHINESICHEN WEISEN)


 

Leiden-Mutation und Antikonzeption

Die Verteidiger der hormonellen Antikonzeption, und vor allem Gynäkologen, argumentieren oft mit verschiedenen Gesundheitsvorteilen - von der herrlichen Haut, der Beseitigung der schmerzhaften oder starken Menstruation, der Verbesserung der Haarqualität bis zur psychischen Ausgewogenheit - und das alles vollenden mit der Konstatierung: „Immer besser als eine unerwünschte Schwangerschaft“.  Nur wenige Frauen und Mädchen wissen jedoch, dass der durch die hormonelle Antikonzeption gesteuerte Zyklus vollständig vom natürlichen Menstruationszyklus abweicht. Die Behauptung, dass die hormonelle Antikonzeption den Menstruationszyklus reguliert, ist unwahr.  Ja, sie „reguliert“, jedoch zu welchem Preis. Übrigens, wenn das der Fall wäre, wären die Frauen nach dem Absetzung fruchtbar und nicht unfruchtbar... Es ist traurig zu beobachten, wie viele Frauen nach dem Absetzen der hormonellen Antikonzeption ihre letzte Hoffnung in die künstliche Befruchtung setzen, eine weitere künstliche „Behandlung“ mit synthetischen Hormonen.  Und wenn es gelingt, werden die Mutter und die Frucht im Verlauf der Schwangerschaft „behandelt“. Und es bleibt nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass ein voll ausgetragenes und ordnungsgemäß „behandeltes“ Kind zur Welt kommt… Jede hormonelle Antikonzeption hat Nebenwirkungen! Die unerwünschten Wirkungen kommen bei allen betroffenen Frauen zum Ausdruck, weil die hormonelle Antikonzeption die Gen-Expression beeinflusst und Gene beschädigt. Die Gen-Expression ist ein Prozess, in dessen Verlauf die im Gen enthaltenen Informationen (DNA) in die Struktur des Proteins übertragen werden. Dieser Prozess wird jedenfalls streng reguliert, denn Schwankungen in der Gen-Expression können schwerwiegende klinische Folgen haben. In welchem Umfang und mit welcher Intensität, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab wie Alter, Gewicht, genetische Prädisposition, Rauchen, Alkohol, Krankheiten, und davon, ob die Frau schon geboren hat oder nicht usw. Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC hat in ihrer neuesten Studie aus dem Jahr 2012 bestätigt, dass die Einnahme der hormonellen Antikonzeption das Risiko der Entstehung von Brustkrebs, Krebs des Gebärmutterhalses, Gebärmutterkrebs und Leberkrebs erhöht. Je früher ein Mädchen mit der Einnahme (vor dem 20. Lebensjahr) beginnt, umso größer ist das Krebsrisiko. Das größte Risiko der Einnahme der hormonellen Antikonzeption ist die thromboembolische Krankheit, die Entstehung von Blutgerinnseln sog. Thrombus. Diese Krankheit kommt meistens in den unteren Extremitäten (tiefe venöse Thrombose) zum Ausdruck. Die Gerinnsel können sich jedoch auch lösen und wandern durch die Venen bis zu den Lungen, wo sie unterschiedlich große Bereiche der Lungenarterien verstopfen, auch als Embolie bekannt. Dieser Zustand ist schwer und lebensbedrohlich. Meistens treten Thrombose und die Lungenembolie gleichzeitig auf.

Weniger häufig, jedoch ebenfalls schwerwiegend sind die Risiken eines vorzeitigen Infarkts, und zwar sowohl des Herz- als auch des Hirninfarkts, also des Hirnschlags. Das größte Risiko besteht während des ersten Jahres der Einnahme oder nach einer einmonatigen Pause, bei korpulenten Frauen, bei Frauen ab dem 35. Lebensjahr, in den ersten Monaten nach der Geburt oder bei Frauen, die an der Thrombophilie, vor allem an der Leiden-Mutation leiden. Weniger schwerwiegende Komplikationen bei der Einnahme der Antikonzeption sind z. B. Migräne, Ödeme, Wasserverhaltung, Pigmentflecke im Gesicht, Depressionen, verschiedene unklare Zustände und Schmerzen, psychosomatische Beschwerden… Diese Beschwerden verschwinden nach dem Absetzen. Die Frauen, die an der angeborenen Gerinnungsstörung also an Thrombophilie leiden, insbesondere an der Leiden-Mutation (etwa 5 % aller Frauen), gehen bei der Einnahme der hormonellen Antikonzeption ein hohes Risiko ein. Bei ihnen ist das Risiko der Entstehung eines Blutgerinnsels 35 Mal höher als bei Frauen, die keine Antikonzeption einnehmen und keine Störung der Gerinnungsfähigkeit des Bluts haben. Weitere 5 % Frauen leiden an einer anderen Art der Thrombophilie, von der sie oft nicht einmal wissen, bis die Beschwerden bei der Einnahme der Antikonzeption auftreten. Laut TCM handelt es sich in allen Fällen von Thrombophilie immer um die sog. Insuffizienz des Bluts in der Bahn der Leber. Infolge des Staus entstehen Gerinnsel oder Ansammlungen. Sie lösen den oben beschriebenen Zustand aus: „wenig Blut im Bauch, das keine Kraft hat, weiter frei zu fließen, wodurch der unwohnliche Schlamm und Lachen (verschiedene Kumulationen und „Verstümmlungen“)“ entstehen“. Diese Beschwerden können laut TCM durch Ernährung, Verstärkung und Ankurbelung des Bluts, also durch die Einnahme der uns schon bekannte Kräutermischung Erwachen der Prinzessin Dornroschen (050) behandelt werden.

 

Die Leber führt die 1. (Gynäko)liga!

Die Bahn der Leber, vor allem also ihr Blut XUE und die Energie Qi, spielt die Schlüsselrolle in der Frauenphysiologie und Gynäkologie überhaupt, und zwar dank ihrer engen Verbindung mit der Gebärmutter. Laut TCM geht die Bahn der Leber durch die Eierstöcke und durch die Gebärmutter hindurch und hat eine unvertretbare Aufgabe sowohl in der Bewegung der Energie Qi in der unteren Feuerstelle, als auch in der Zirkulation des Leberbluts in diesem Bereich. Die Energie Qi kann man sich als pulsierende Wasserversorgungsanlage vorstellen, die das Blut vom Leberspeicherbehälter antreibt und es in das Gebiet der Gebärmutter frei zum Fließen bringt. Das Leberblut, das seinen Zufluchtsort in dem „Häuschen der unteren Feuerstelle“ in der Gebärmutter findet, ist also nicht nur eine bestimmte Quelle, von der die ordentliche Menstruation sprudelt, sondern auch eine Quelle der Energie und Nahrung für die Fruchtbarkeit, Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt.

 

Rechts oder links?

Die Energie Qi und das Blut XUE sollten stets so durch die Bahn der Leber strömen, wie das Wasser im Fluss Jangtsekiang fließt, also langsam, ruhig und absolut kontinuierlich, einfach „rechts“. Wenn es im Gegenteil blockiert wird (und es muss nicht gerade die Drei-Schluchten-Talsperre sein, es genügt nur eine kleinere Wassersenke), fließt das Wasser irgendwie „links“ und manchmal auch umgekehrt, in die Gegenrichtung. Widmen wir also die Aufmerksamkeit diesen Blockaden der Energie Qi und des Blutes, die am häufigsten durch unsere Emotionen verursacht werden (um uns dann nicht im Grabe umdrehen zu müssen…), aber wenden wir lieber das Blatt:
Pathetisch könnte man paraphrasieren: Ohne richtig funktionierende Bahn der Leber, d.h. ohne ihren natürlich „glatten“ und eleganten Umlauf der Energie Qi und des Blutes XUE ist sämtliches Verhalten und das Bemühen um die Heilung jeder Frau nichtig. Deshalb ist es bei allen gynäkologischen Problemen wichtig, zuerst die Leber sozusagen zu harmonisieren. Zu solchen Harmonisierungskräutermischungen gehören z.B. unsere sämtlichen Kräutertabletten mit dem grünen Etikett, wie Freiheit des ledigen Pilgers (061), Beruhigung der gekräuselten Oberfläche (062), Konsonanz der zauberhaften Verwandlung (063) oder Beruhigung des Windsturms (064).

 

Gebärmuttermyome

Das Gebärmuttermyom ist bei Frauen die häufigste Beckengeschwulst – sie tritt bei etwa 20–50 % Frauen im Alter zwischen 35–45 Jahren auf. Eine gute Nachricht ist dann die Tatsache, dass es nach dem Klimakterium meistens erlischt (es wird gewissermaßen ausgetrocknet). Dass die Frau ein Myom hat, erfährt sie meistens erst bei der gynäkologischen Untersuchung in Verbindung mit der Ultraschalluntersuchung, denn in ¾ der Fälle hat sie gar keine Beschwerden und Symptome, vor allem im Falle kleineren Tumore. Beim übrigen ¼ der Frauen mit Myomen sind die üblichsten Symptome die übermäßige Menstruationsblutung, Schmierblutungen zwischen den Zyklen und die Blutarmut (Anämie). Manchmal kann es auch durch eine schmerzhafte Menstruation zum Ausdruck kommen, und zwar im Falle, dass es zur Einklemmung seines Stiels im Falle eines submukösen Myoms im Gebärmutterhals kommt. Es können ebenfalls Schmerzen oder Druck im Beckengebiet, bei den Myomen, die auf die Harnblase drücken, dann auch häufiger Harndrang, schmerzhaftes Harnen oder auch Einnässen auftreten. Sie können auch Unfruchtbarkeit oder wiederholte spontane Fehlgeburten verursachen. Die Myome sind Tumore, die aus der glatten Gebärmuttermuskulatur entstehen, und für sich selbst sind sie gutartig. Es wurde bisher nicht nachgewiesen, dass sie später in das bösartige Stadium „ausarten“ könnten – nur im Falle des sehr schnellen Wachstums des Myoms, das manchmal von massiver Blutung begleitet wird, muss man an das Gebärmuttersarkom denken, das zum Glück sehr selten ist. Das alles ist zu berücksichtigen, und zwar nicht nur für die Prognose der Krankheit, sondern vor allem für die Einstellung des weiteren Behandlungsverfahrens. Nicht immer gilt es, dass das, was abgeschnitten wird, nicht mehr (anderenorts) blutet! Damit wir das Kind nicht mit dem Bade ausschütten und den Wald vor Bäumen sehen, ist es nötig, sich stets nach dem gesunden Menschenverstand zu richten und sich nicht unnütz „ausbluten“ zu lassen.

Wie soll man bluten, aber dabei nicht ausbluten?
3 Typen der Myome

Es werden 3 Typen der Myome je nach der Lokalisierung – submukös, subserös und interstitiell – unterschieden – siehe „gebärmuttermyomatisches Bild.“ Diese Myome kann man sich wie bei der Theorie der verstopften Traufe vorstellen: 1. Ein submuköses Myom ist wie eine Traufe, die von innen verstopft ist. 2. Ein interstitielles Myom ist wie eine Traufe mit verdickter Wand. 3. Ein subseröses Myom ist wie eine verstopfte und ausgebeulte Traufe. Die subserösen und interstitiellen Myome bilden 95 % aller Myome. Vom Gesichtspunkt der Behandlung laut der TCM ist das interstitielle (sozusagen innerhalb der Gebärmutterwand angebrachte) Myom am einfachsten und das submuköse Myom, das unter der Gebärmutterschleimhaut befindlich ist, am schwersten zu behandeln. Das subseröse Myom an der Außenseite der Gebärmutter ist am schwierigsten zu behandeln und es ist auch riskant, denn es kann Verwachsungen mit anderen Organen bilden, wie die Därme oder das Bauchfell – zum Glück tritt dies nur in 5 % aller Fälle auf. Deshalb ist so wichtig, die genaue Spezifizierung des Myoms vor der Heilung festzulegen. Die Myome bis zur Größe von 2 cm können aufgelöst werden, und zwar mittels der chinesischen Kräutermischungen, der Diät und der Akupunktur, bei den größeren Myomen ist dann die Behandlung auf die Aufrechterhaltung eines stabilisierten Zustands gerichtet, damit das Myom nicht schmerzt und damit es zu keiner Blutung der Gebärmutter kommt, und zwar bis zum Klimakterium, wenn das Myom in den meisten Fällen von selbst verschwindet, oder übermäßig blutet – es könnte sich um das oben beschriebene seltene Gebärmuttersarkom handeln (zum Glück nur in 1 % aller Fälle). Im Falle der Myomoperation werden  auch heute zahlreiche alternativer Operationen angeboten, also nicht nur die komplette Entfernung der Gebärmutter, die sog. Hysterektomie (die Patientin muss damit jedoch nicht einverstanden sein).

Schneiden ohne Verstand

Durch jede solche „Entfernung“ verliert man buchstäblich ein Stück von sich selbst, was in diesem Fall bei einer Frau doppelt unangenehm ist. Die Gebärmutter ist nicht nur ein „Beutel für das Kind“, der nach den Geburten nicht mehr brauchbar ist, wie einige Verfechter oft behaupten. Wenn dies der Fall wäre, könnten wir viele unserer Organe fortlaufend verlieren, ohne dass unser Organismus durcheinander gebracht würde. Aber jedes Organ hat in unserem Körper seine Funktion und seine unersetzliche Position, sonst könnten wir ohne Verstand schneiden… Die Gebärmutter ist laut TCM mit der Bahn der Nieren verbunden, die die Wurzel und die Essenz unseres Seins oder Nichtseins, also das Alpha und Omega unseres Lebens sind. Im Falle der Entfernung der Gebärmutter (mitunter auch zugleich mit den Eierstöcken, was die schlimmere Variante ist) kommt es nach der Operation zur Schwächung der Bahn der Nieren, was in der Praxis am häufigsten durch folgende Symptome zum Ausdruck kommt: 1. durch erhöhte Ermüdung und Erschöpftheit, durch den Verlust der Vitalität („Drive“) und durch die Libidoherabsetzung 2. durch Harnprobleme, wie Harnabtropfen oder Harnhalteschwäche, durch das häufigere Harnen oder durch wiederholte Harninfektionen mit vaginalen Kandidosen 3. durch dumpfe Kopfschmerzen im Hinterkopf und durch steife Nackenmuskeln. Manchmal treten auch psychische Unruhe, Zustände des hormonellen Ungleichgewichts, wie Gewichtzunahme („von der Luft“), Krampfadern, Hypertension…auf. Einfach so, als ob Sie jemand in der Taille abbindet und die Energie Qi und das Blut XUE dann nicht mehr ordentlich und frei zirkulieren können. Und wenn also schon eine Operation, kann sie mittels der schonenden Methode Myomektomie ausgeführt werden, die in der Beseitigung lediglich des Myoms bei Erhaltung der Gebärmutter besteht. Und wenn die Frau die Gebärmutter hat, ist sie in der Regel weder hysterisch, noch hysteroid, denn Körper und Seele bilden stets ein Ganzes! Es existieren auch schonendere Methoden, wie die röntgenologische Embolisation oder das Abbinden des Gebärmuttergefäßes, wenn es zur Verhinderung des Blutzuflusses (und dadurch auch zur Ernährung der Myome) kommt, und die Myome werden nachfolgend kleiner, einige verschwinden dann auch von selbst, ohne Notwendigkeit der Gebärmutterentfernung.

MYÓM MANI PADNE HÙM

Was geht man gegen Myome vor?

Nach der chinesischen Medizin handelt es sich bei Myomen stets um die Blutblockade in der unteren Feuerstelle (in unserem Falle in der Gebärmutter), die nachfolgend auch zur Stagnation der Energie Qi führt. Deshalb wird auch die Therapie von diesen Syndromen ausgehend abgewickelt:

1. Blockade des Blutes YU XUE, die sich nach innen verknotet, ist die häufigste Ursache der Myome, die z.B. durch dunkles und runzeliges Aussehen, durch trockene Haut (das Blut sammelt sich in der unteren Feuerstelle und kann die Haut nicht anfeuchten und ernähren), durch Kältegefühl (das Blut zirkuliert nicht ordentlich), durch schmerzhafte oder verspätete Menstruation oder sogar durch das Aussetzen der Menstruation in Erscheinung tritt.

Empfohlene Kräutermischungen: Chinese Wand der neun Drachen (054) wird immer eingenommen, denn nicht nur, dass sie die Blockade des Bluts YU XUE beendet, sondern überdies löst sie auch den Innenschleim TAN, der in der Gebärmutter angesammelt ist, und sie kühlt auch die Innenhitze RE ab, die aus dieser Blockade entstanden ist. Zu Chinese Wand der neun Drachen (054) werden dann entweder im Falle der dominierenden Blutblockade Lockerung des Karminflusses (051) oder Heben der verklemmten Schleusen (Code 040) hinzugegeben, im Gegensatz zum Falle des überwiegenden Schleims TAN und bei übergewichtigen Frauen kann man wieder Baldachingemach (036) verabreichen.

Lebensmittel, die das Blut XUE zum Fließen bringen: Bohnen Adzuki, Speisekastanien, alle Sojaarten einschließlich Tofu (Sojakäse), Sellerie (Knolle und auch Kraut), Nachtschatten (Aubergine), Peperoni (Chili), scharfer und auch süßer Paprika (gemahlen), Cayenne-Pfeffer, Meerrettich, Schnittlauch, Porree, Radieschen, Weintrauben (auch Rosinen), Kurkuma, Basilikum, Safran, Ingwerblätter, gelber Senf, Apfel- oder Balsamessig oder auch Hanfsamen (Cannabis sativa – Marihuana).

2. Stagnation Qi und des Bluts XUE kommt (außer dem Befund der Myome und Zysten bei der gynäkologischen Untersuchung) durch die Schmerzen und durch Spannungen im Unterleib oder durch die verspätete Menstruation zum Ausdruck.

Empfohlene Kräutermischungen: Stets ist es nötig, die Stagnation der Energie Qi zum Fließen zu bringen – also am häufigsten Beruhigung der gekräuselten Oberfläche (062), im Falle, dass es keine Anzeichen der Innenhitze RE gibt, dann entweder Konsonanz der zauberhaften Verwandlung (063) oder Freiheit des ledigen Pilgers (061). Stets ist jedoch gleichzeitig auch das stagnierende Blut XUE zum Fließen zu bringen, und zwar im Falle der einfachen Blutblockade aus ihres  Mangels durch Zartheit der himmlischen Fee (052), oder im Falle der sog. Kälte unten mit der Hitze oben durch die Mischung Hoffnungsvolle Verwehungen (053).

Lebensmittel, die die Stagnation der Energie Qi zum Fließen bringen: Bohnen (alle Arten), grüne Erbsen, Kürbis, Schnittlauch, Porree, roter Rettich, Paprikaschoten (Frucht), Weißkraut, Kohlrabi (gedünstet), Grapefruit, Mandarine (auch Schale), Zitrone (auch Schale), Limette, Pflaumen, Oliven, Sternanis, Fenchel, Senfsamen, Koriander, Kümmel, Dill, Pfefferminze, Oregano (Dostenkraut), Rosmarin, Zichorienkaffee (Carro) oder Getränk der chinesischen Weisen (900).

Die optimale Kräutermischung ist es dann möglichErwachen der Prinzessin Dornröschen (050)

Im Zweifelsfall bei der Wahl der Kräutermischung versuchen Sie Test Gute Zunge oder Test Gute Menstruation.

èínská Zeï devíti drakù (054)

Eierstockzysten

Alles, was über die Gebärmuttermyome geschrieben wurde, gilt im Grundsatz auch für die Eierstockzysten. Wenn man bei unserer Theorie einer verstopften Traufe bleibt, gibt es vom Gesichtspunkt der TCM im Grundsatz 2 Grundarten der Eierstockzysten:

1. Zysten aus der Stagnation der Energie Qi kann man sich als eine leicht verstopfte Traufe vorstellen, die durch den weiteren Regen (z.B. durch die Menstruation) wieder frei wird. Es handelt sich um Zysten, die auftreten und schnell wieder verschwinden. Die Therapie besteht dann in der Stimulation des Fließens von Qi durch eine dieser Kräutermischungen: Beruhigung der gekräuselten Oberfläche (062), Freiheit des ledigen Pilgers (061), Konsonanz der zauberhaften Verwandlung (063) oder Beruhigung des Windsturms (064).

2. Zysten aus der Stagnation der Energie Qi und des Bluts Xue kann man sich als eine grundsätzlich mehr verstopfte Traufe vorstellen, die von sich selbst nicht einfach frei wird. Hier handelt es sich um fortdauernde Zysten, die auch mehr schmerzhaft sind. Von den Kräutermischungen werden für Stimulation des Blutflusses Chinese Wand der neun Drachen (054) oder Zartheit der himmlischen Fee (052) gemeinsam mit jedweder Kräutermischung für die Stimulation der stagnierenden Energie Qi (siehe oben Punkt 1.), am häufigsten jedoch Beruhigung der gekräuselten Oberfläche (062) angewendet.

Die optimale Kräutermischung ist es dann möglich Erwachen der Prinzessin Dornröschen (050)

Endometriose

Es handelt sich um eine Erkrankung, bei der die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter, vor allem im Bereich des Beckens, z.B. auf den Eierstöcken oder auf dem Bauchfell, austritt. Sie tritt am häufigsten durch schmerzhafte Menstruation, wenn die Schmerzen bereits 1–2 Tage vor der Menses beginnen, durch Schmerzen im Mastdarm auch bei der Darmentleerung, die bis in die Oberschenkel schießen, durch chronische Schmerzen im Unterleib, durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und mitunter auch durch die Anwesenheit des Blutes im Harn in Erscheinung! Im Falle der schmerzhaften Menstruation, wenn keine andere Ursache zu finden ist, ist stets an die Endometriose zu denken! Sie ist auch die Hauptursache der Sterilität bei Frauen (30–70 %), und zwar aufgrund des Verlustes der Ovulation.

Unter dem Aspekt der westlichen Medizin ist die Entstehungsursache der Endometriose unbekannt, und daher existiert auch keinerlei Therapie, wobei sie sich (bis zum 40. Lebensjahr) entweder auf das Einnehmen der obligatorischen (uns bereits bekannten) hormonellen Verhütungsmittel oder dann auf die Verabreichung eines anderen männliches Hormons mit der Bezeichnung Danazol beschränkt. Es blockiert im Gehirn (im Gehirnanhang) die Entwicklung der Gonaden (Geschlechtsdrüsen) und dann können die Hormone aus dem Eierstock nicht ausschwemmen und die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) als solche verschwindet. Damit erlöschen jedoch auch die Fähigkeit zur Zeugung und die Funktion der Frau als solche – sie gerät durch diesen Prozess in ein künstliches Klimakterium. Die nicht gerade vernachlässigbaren unerwünschten Auswirkungen dieser hormonellen Therapie sind vorübergehender Verlust der Menstruation, Gewichtzunahme, Launenhaftigkeit, Depressionen, Migränen, herabgesetztes Libido, Ödeme, ölartige Haut, Akne, Muskelkrämpfe, Hitzeanfälle, Überbehaarung, Brustverkleinerung, eine gröbere Stimme – kurz gesagt – aus der Frau wird ein Mann! Eine andere Therapiemethode nach dem 40. Lebensjahr kann die Operation sein.

Vom Gesichtspunkt der TCM gilt für die Entstehung der Endimetriose und für ihre Behandlung alles wie bei den vorherigen Myomen und Zysten. Nach der TCM handelt es sich immer um die Blutblockade YU XUE, wenn auch wegen Mangel oder Überfluss. Diesen Zustand können wir uns als eine verstopfte Traufe vorstellen, die aufgrund des Druckes über der Blockade durch die geschwächte Wand der Traufe (Gebärmutter) sickert und so außerhalb den vorbehaltenen Raum verlässt..
Die am häufigsten angewendeten Kräutermischungen sind Hoffnungsvolle Verwehungen (053) und Chinese Wand der neun Drachen (054), manchmal werden auch Lockerung des Karminflusses (051), Zartheit der himmlischen Fee (052) oder Belebung des Zinnoberfeldes (055) verabreicht.

Die optimale Kräutermischung ist es dann möglich Erwachen der Prinzessin Dornröschen (050)

Im Zweifelsfall bei der Wahl der Kräutermischung versuchen Sie Test Gute Zunge oder Test Gute Menstruation.

Brustzysten und kleine Beulen

Sämtliche gutartigen Brustschwellungen, kleine Beulen, Zysten, sog. zystische Fibromastopathie, Adenofibrome, jedoch auch Schmerzen in der Brust vor der Menses gehören vom Gesichtspunkt der TCM in dieselbe „Kategorie der verstopften Traufen“ wie die vorherigen Krankheiten, denn die Bahn der Leber hat ihre inneren Anschlussstellen, die über den Bereich des Brustkorbs verlaufen. Und wie sie zu behandeln sind, zeigt die folgende Tabelle, wo zystische Fibromastopathien am häufigsten sind:

Ursache nach der TCM

Kleine Brustbeulen

Symptome

Kräutermischungen

Schleim TAN

gleitend

ohne Rötung und Ödeme, vor allem junge Frauen

Beruhigung der gekräuselten Oberfläche (062) + Geschmeidigkeit des Schwanenhalses (031)

Stagnierende Qi der Leber mit Hitze RE

rötlich

kommen während des Stillens vor, schmerzhaft, mit dem riechendem Ausfluss aus den Brustwarzen, rissige Haut

Pille des Enzian (014) + Schatten des Brokatvorhangs (012)

Stagnierende Qi der Leber mit Schleim TAN

beweglich, rund

Gereiztheit, Depression, Launenhaftigkeit, Beulen ändern die Größe je nach der Laune

Freiheit des ledigen Pilgers (061) + Baldachingemach (036)

Heißes Toxin RE DU

hart

eingedrückte Haut auf der Brust

Fünferlei Auslöschen des Vulkans (011) + Abkühlung des heißen Herds (013)

Die optimale Kräutermischung ist es dann möglich Erwachen der Prinzessin Dornröschen (050)

Im Zweifelsfall bei der Wahl der Kräutermischung versuchen Sie Test Gute Zunge oder Test Gute Menstruation.

 

Also nach alledem, als Sie bis zu hierher gelesen haben, gilt heute mehr als viel eine chinesische Begrüßungsrede:
Mehr Gesundheit (versa)!

Text: Dr. med. Petr Hoffmann

detail