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Innenwind - NEI FENG

Der Innenwind NEI FENG ist, wie es in der chinesischen Medizin schon oft ist, ein ungreifbarer Begriff, der mit den Winden oder mit der Aufblähung in dem Verdauungssystem gar nichts zu tun hast.

Er ist das Ergebnis einer ganzen Reihe der mit dem Lebergleichgewicht verbundenen Vorgänge. Seiner Entstehung gehen drei pathologische Situationen voran:


1.
STEIGENDES YANG DER LEBER – YANG SHI (GAN)

(YANG SHI GAN) kann früher oder später auch als Innenwind Nei Feng zum Ausdruck kommen, der z.B. plötzliche Bewusstlosigkeitszustände, schwieriges Sprechen, Lähmung auf einer Körperhälfte, Schwindel, Krämpfe, Zusammenrollen des Munds oder der Augen bringt.

Vom Gesichtspunkt der modernen Medizin entspricht es z.B. dem Hirnschlag oder der Epilepsie.


2.
INSUFFIZIENZ DES BLUTS DER LEBER – XUE XU

ermöglicht die Entstehung des Innenwinds Nei Feng. Diese Situation kann man sich vorstellen, als wenn wenig Flüssigkeit (Blut) im Rohr strömt und wenn darüber ein Wirbel, in unserem Falle also Nei Feng, entsteht. Es ist also notwendig, nicht nur den Wind zurückzuziehen, aber vor allem das Rohr mit der Flüssigkeit aufzufüllen (Blut zu verstärken) und so keinen Raum zur Bildung des Innenwinds zu leisten, der aufgrund des Mangels (des Bluts - XUE XU) entstanden ist.

Der Innenwind kann durch die Symptome zum Ausdruck kommen, wie z.B. Kribbeln, Unempfindlichkeit oder Ameisenkribbeln in Muskeln und Extremitäten, Zittern der Extremitäten, Zittern des Kopfs, Nicken oder unkontrollierbare Kopfzuckungen, Tick, Gesamtzittern sind.

Vom Gesichtspunkt der modernen Medizin entspricht sie z.B. Der Parkins-Krankheit.


3.
ÜBERMÄSSIGE HITZE – RE SHI

ermöglicht die Entstehung des Innenwinds Nei Feng. Diese Situation kann man sich vorstellen, als wenn Strohschober in der riesengroßen Glut brennt, über dem es zur Entstehung eines Wirbels, in unserem Falle also des Innenwinds Nei Feng, kommt. Es ist also notwendig, nicht nur den Wind zu dämpfen, sondern vor allem das Feuer zu löschen. So wird die Weiterbildung des Innenwinds natürlich verhindert, der in diesem Falle aufgrund des Überschusses (der Hitze – RE SHI) entstanden ist.

Dieser Innenwind kann durch die Symptome zum Ausdruck kommen, wie hohes Fieber, Krämpfe, Versteifung des Nackens, Zittern der Extremitäten, manchmal auch Bewusstlosigkeit sind.

Vom Gesichtspunkt der modernen Medizin entspricht sie z.B. den Fieberkrämpfen bei Kleinkindern. Die Zunge ist immer zusammengerollt, eventuell zittert sie.


Kräutermischungen:

Text: Dr. med. Petr Hoffmann

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