Impfen
Sich impfen lassen oder nicht?
Das ist hier die Frage, wie der Klassiker sagen würde. Und wie auch nicht, denn in der letzten Zeit ist sozusagen fast ein Sack mit allen möglichen Impfstoffen aufgerissen, wobei es langsam zur Mode wurde, ständig neue Arten von Impfstoffen auf den Markt zu bringen, verschiedene Impfungen in einen großen Impfstoff zu kombinieren und zu konzentrieren (als ob man Äpfel und Birnen kombinieren wollte, und Kirschen oben drauf - unser armer Körper, möge er das nie da gewesene Interesse an unserer angeschlagenen Gesundheit überstehen...), und dies sämtlich nach der Losung: Je mehr, desto besser ... Für wen jedoch, oder eher zu wessen Vorteil? Die Antwort ist nahe liegend, allen in diesem pharmazeutischen Prozess Beteiligten, es geht stets vorrangig um den Patienten.
Wen man sich zum Beispiel gegen Hepatitis B impfen lässt, wir einem der Anschein suggeriert, dass man nunmehr an Gelbsucht nicht mehr erkranken kann. Unglücklicherweise gibt es so viele Virentypen, die unter anderem Hepatitis A, C, D, E, F, jedoch auch non A, non B, non C usw. hervorrufen können, sodass man sich allmählich bis zu seinem Tode impfen lassen müsste, um alle diese Viren "belangen" zu können, und letztendlich käme sowieso ein neuer Virusmutant zum Vorschein, gegen den noch kein Impfstoff entwickelt wurde (sofern man bis dahin nicht bereits an den Nebenwirkungen der Impfung erkrankt ist ...).
Jede Impfung ist nach der chinesischen Medizin der "Eintritt eines heißen Toxins" in den Organismus und es kommt stets alleinig auf die Konstitution des Menschen an, wie er sich hiermit auseinandersetzt.
Im Falle einer starken Konstitution verläuft die Impfung ohne sichtbare Beschwerden, allerdings kommt es immer zu einer gewissen "Sedimentation der Hitze im Blut", oder zu einer Erhöhung des inneren Rheostaten. Diese Dieses Nachlegen eines Scheites in das Feuer hat dann unter anderem das leichtere Entstehen einer jedweden Art einer künftigen Entzündung zur Folge. Aus diesen Gründen empfiehlt die chinesische Medizin, nach jeder Impfung zum Ausscheiden des heißen Toxins die Kräutermischung Schatten des Brokatschleiers (Code 012) anzuwenden.
Im Falle einer schwachen Konstitution kommt es zu einer noch größeren Schwächung des ohnehin bereits in Mitleidenschaft gezogenen Organismus, sodass sich rasch unerwünschte Reaktionen einstellen, wie Fieber, Schweißausbrüche, Symptome einer Virose, oder es nach kürzerer Zeit (binnen 3 Monaten) zum Auftreten von Ekzemen, Asthma, bzw. verschiedenen Arten von Allergien kommt. Auch früher, als das Impfen noch nicht derart verbreitet war, gab es nicht so viele Typen von Allergien oder Ekzemen, jedoch gab es wiederum Pest- und Infektionsepidemien. Alles hat im Leben eben seinen Preis. Auf der einen Seite drohen heute zum Glück keine Epidemien von Pocken und Kinderlähmung mehr, dafür werden allerdings Zivilisationskrankheiten, zu denen Allergien und Ekzeme zweifelsohne gehören, zu treuen Begleitern unseres Lebens. Je später man mit der Impfung bei Kindern beginnt, desto besser ist dies für ihre weitere Entwicklung. Der geschwächte, ungereifte Organismus eines Säuglings oder Kleinkindes (sogar ein Neugeborenes wird in der Geburtenklinik bereits am 4. Tage gegen TBC geimpft - in Holland zum Beispiel erst im Alter von 1,5 Jahren) muss sich langwierig und schwierig mit den Impfangriffen auseinandersetzen, die in den gegen ihn in den ersten Lebensjahren gezielt geführt werden. Sämtliche epidemischen Erkrankungen, die wir heute dank der Impfung beinahe nur aus medizinischen Büchern und den Erzählungen unserer Großmütter kennen (Masern, Röteln, Windpocken, Mumps u. ä.), werden nach der chinesischen Medizin durch den sog. äußeren Wind verursacht, insbesondere jedoch durch den "lauwarmen Wind", der hauptsächlich im Herbst und im Frühjahr in Erscheinung tritt. Zu ihrer Behandlung wird in China entweder die Kräutermischung Kühle des Frühnebels (Code 002) oder Zerbrechlichkeit des gewickelten Blattes (Code 003) angewendet, die insbesondere für das frühe Kindesalter geeignet ist. Beide diese Mischungen werden bei der Impfung geschwächter Kinder empfohlen, wiederum für die Dauer von 1 Woche nach der Impfung in der üblichen Dosierung.
Kein Wind ist wie der andere
"Der Wind ist der Träger von 1 000 Krankheiten" heißt es in alten weisen medizinischen Büchern. Hiermit ist die Tatsache gemeint, dass die Ursache einer Vielzahl von Beschwerden zu Anfang der "äußere Wind" war. Beinahe könnten wir in diesem Falle die bekannte Redewendung: Hinter der Krankheit suche den Wind... paraphrasieren.
Dem Wind befehlen oder gegen Grippe impfen?
Die Ursache der Grippe ist nach der chinesischen Medizin am häufigsten der äußere Wind und der Virus ist bereits nur noch die Konsequenz des geschwächten Terrains, in welchem sich der Virus leicht vermehrt. So leicht man die Grippe einfangen kann, so schwer kann man im Gegenteil ihren Ursprung feststellen. Da auch das Impfen gegen die Grippe aus der Sicht der chinesischen Medizin den Sinn entbehrt, alldieweil sich der Grippevirus, der in geschwächter Form geimpft wird, seit langem in der Zwischenzeit mehrmals in einen anderen Stamm umgewandelt hat (wie die Ratte gegen das Gift widerstandsfähig ist), schwächt eine jede solche Impfung den geschwächten Einzelnen, noch mehr seine natürliche Immunität, und ein starker Einzelner braucht die Impfung gegen die Grippe nicht, da sich sein Organismus bei richtiger Therapie selbst zu helfen weiß. Diese Impfung ist nicht obligatorisch, sodass sich jeder nach eigenem Ermessen entscheiden möge.
Die Grippe ist nämlich wie eine Olympiade. Jedes Mal organisiert sie ein anderes Land, einmal ist es die Hong-kong-Grippe, ein anderes Mal die spanische Grippe, einen anderen Verlauf hat die Grippe im Sommer, einen anderen wiederum im Winter, anders sind auch die Disziplinen auf der Sommerolympiade im Vergleich zur Winterolympiade. Ein jedes Mal hat sie jedoch einen anderen Sieger oder andere erreichte Ergebnisse.
Wünschen wir uns, dass als Sieger stets wir, die Menschen, hervorgehen.
Weitere Informationen ûber Traditionelle Chinesische Medizin finden Sie im Buch Auf der Welle chinesischen Medizin.
Èesky
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