Grippe und Erkältung
Es gibt wohl keinen Menschen, der nie eine Virose, Schnupfen oder eine Erkältung gehabt hätte. Denn der Schnupfen ist z.B. nach Zahnschmerzen die zweithäufigste Krankheit auf der Welt. Dies aus dem Grunde, dass der Träger dieser Beschwerden nach der chinesischen Medizin der sog. äußere Wind ist, der uns überall umgibt.
Kein Wind ist wie der andere
"Der Wind ist Träger von 1 000 Krankheiten" heißt es in alten chinesischen weisen medizinischen Büchern. Hiermit ist jene Tatsache gemeint, dass die Ursache einer Vielzahl von Beschwerden zu Beginn der "äußere Wind" war. Beinahe könnten wir in diesem Falle die bekannte Redewendung: Hinter der Krankheit suche den Wind... paraphrasieren.
Nach der chinesischen Medizin wird der Wind als äußerer Schadstoff erachtet, der mehrere Gestalten hat, die sich je nach der Jahreszeit ändert - z.B. im Sommer überwiegt der heiße Wind, im Winter wiederum zumeist der kühle Wind, im Herbst dominiert der trockene Wind u.ä. Jede Krankheit stellt nach der chinesischen Medizin eine bestimmte Verletzung des Gleichgewichtes dar, es handelt sich um einen endlosen Kampf zwischen der "guten und schlechten Energie", in unserem Falle zwischen dem Inneren und dem Äußeren. Das Innere stellt hier die Verteidigungskräfte des Organismus dar und das Äußere sodann den äußere Wind, wobei es lediglich darum geht, welche Seite die Oberhand gewinnt und jenes berüchtigte Zünglein an der Waage auf ihre Seite drückt.
Die chinesische Medizin bevorzugt verschiedene Vergleiche und Gleichnisse, da so mitunter scheinbar komplizierte medizinische Mechanismen verständlich sind. Letztendlich, alles Geniale ist eigentlich einfach...
Zur Illustration, wie der äußere Wind wirkt, können wir uns in diesem Falle unseren Organismus als souveränen selbständigen Staat vorstellen, der sein Militär (Verteidigungsenergie) hat, das zur Verteidigung gegen den äußeren Feind (z.B. durch den äußeren Wind) dient. Sofern der Staat eine weise Regierung (einen weisen Geist) und einen guten Präsidenten (Frohsinn) hat, hat somit auch das Militär (Verteidigungsfähigkeit) die richtige Moral (richtige Lebensweise) und Motivation (Gesundheit) und ist ausreichend (z.B. durch Kräuter) auf die Abwendung eines allfälligen Angriffs des Feindes (Angriff durch den Wind) gerüstet, sodass der Feind bei m Angreifen keine Chance (leichter Verlauf ohne Folgen) hat und unser Organismus in dieser Schlacht den Sieg davon trägt.
Schlacht mit dem kühlen Wind
Im gegenteiligen Falle, wenn der Staat (Organismus) nicht weise regiert wird (schlechte Lebensweise, Emotionsblockade oder Konstitutionsschwäche), hat der Feind (Wind) ein leichtes Spiel, durch die löchrige und schwach bewachte Grenze (Oberflächenverteidigungsenergie in der Haut oder auf der Nasen- und Mundschleimhaut) zu gelangen, wo auch die ersten Anzeichen einer Virose in Erscheinung treten - im Falle des Angriffs durch den kalten Wind, der die Oberflächenverteidigungsenergie WEI QI in der Haut und in der Unterhaut blockiert, treten Schüttelfrost, ein starkes Kältegefühl in Erscheinung, dass sich mit der Wärme verbessert, starke Kopf-schmerzen und insbesondere Halsstarre, was am häufigsten durch Zugluft vor allem nach dem Schwitzen verursacht wird. Es können auch Niesen, Husten oder wässriger Schnupfen auftreten, stets jedoch fehlt in dieser Phase das Schwitzen und es besteht kein Durstgefühl. Zu Beginn der Krankheit empfiehlt die chinesische Medizin, sich zu erwärmen und ordentlich zu schwitzen, z.B. mit Hilfe eines heißen Bades oder eines heißen Grogs. Diese Situation ist die einzige in der chinesischen Medizin, in der Alkohol empfohlen wird (Rotwein in Kombination mit Gewürznelken und Zitrone) als gesundheitsförderndes Mittel. Aus der chinesischen Phytotherapie ist die Verabreichung der chinesischen Kräutermischung Pass des Windberges (Code 004) zu empfehlen. Die in dieser Mischung enthaltenen Kräuter lösen den kühlen Wind von der Oberfläche des Körpers, indem sie ihn erwärmen und die eingefrorene, blockierte Oberflächenenergie unseres Organismus in der Haut und in der Unterhaut strömen lassen (wodurch sie gleichzeitig den Schmerz, die Starre und das Frostgefühl lindern) und diese schädliche Energie durch das Schwitzen und durch den Urin aus dem Körper abführen. Daher wird auch für eine raschere Wirkung empfohlen, diese Kräuter (in Form von Tabletten oder Dragees) mit grünem Tee zu trinken, der die Wirkung der Kräuter in der Mischung verstärkt. Es gilt, je eher die Therapie, desto besser!
Dosierung je nach Zustand, zumeist 16 Dragees (bzw. 8 Tabletten) alle 2 Stunden bis zum Rückgang der Be-schwerden, mindestens jedoch 2 Tage anwenden, anschließend wird die Dosis zumeist reduziert.
Gemeinsam mit dieser Mischung wird auch das Shaolin-Öl (Code 700) verwendet, das äußerlich in die betroffenen schmerzhaften Muskeln und den Kopf einmassiert wird, und zwar so oft, wie notwendig. Die in diesem Öl enthaltenen Kräuter lösen und stimulieren die "eingefrorene" Oberflächenenergie und heilen hierdurch das Wesen der Krankheit selbst.
Lebensmittel, die den Ausschluss des kühlen Windes unterstützen, sind z.B. Minze, Pfefferminztee, Basilikum, Fenchel, frischer Ingwer (Sud oder im Essen), Muskatnuss, Anis, Baldrian, Cayenne-Pfeffer. Bewährt hat sich das Rezept für diesen Ingwertee, aus Ingwer, Honig und Zitrone: 1 Kaffeelöffel frischen (nicht getrockneten!) geriebenen Ingwers übergießen wir mit 200 ml heißem Wasser, 10-15 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen und mit Honig und Zitrone abschmecken, zur Verstärkung der Wirkung können wir auch Cayenne-Pfeffer und eine Zehe Knoblauch hinzugeben. Das Getränk trinken wir stets frisch, nie aufgewärmt!
Schlacht mit dem heißen Wind
Der heiße Wind ist nicht nur an die Sommerzeit gebunden, er tritt sowohl im Sommer, als auch im Winter, praktisch über das ganze Jahr in Erscheinung und ist der häufigste Verursacher aller möglichen Virosen, von Angina, jedoch auch verschiedener Allergien (Pollen, Staub), die die Augen und die Nase betreffen. Der heiße Wind tritt in den Organismus gerade über die Augen und die Nase ein (sog. Tröpfcheninfektion), wo er die Energie Qi daran hindert, hinab zu steigen und somit die richtigen, ungefälschten Grippeerkrankungen mit allem drum und dran verursacht. Ein typisches Merkmal des heißen Windes ist Fieber, Durst, Schwitzen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen im ganzen Körper, Schmerzen, Brennen und Jucken im Hals, geschwollene Mandeln, leicht gelblicher Schnupfen, Brennen in der Nase, Niesen, ggf. Husten. Das Fieber zu Beginn der Krankheit ist ein Zeichen des Ringens der Verteidigungsenergie mit der schädlichen Ergie, daher empfiehlt die chinesische Medizin kein rasantes Senken der Temperatur um jeden Preis, da hierdurch lediglich die natürliche Verteidigungsfähigkeit des Organismus erdrückt und so die Rekonvaleszenz verlängert wird. Daher ist auch die Nutzung von Antibiotika bei Virosen aus der Sicht der chinesischen Medizin ein Versuch der Schaffung eines Alibis und führt oft zum "Drücken" der Schadstoffe in die tieferen Etagen des Organismus, wo sie nur sehr schwierig "hervorgegraben" werden können. In dieser Phase empfiehlt die chinesische Medizin die Kräutermischung Kühle des Frühnebels (Code 002), die die am häufigsten verwendete Mischung bei allen Virosen ist. Sie hat nämlich jenen Vorteil, dass, sofern das Krankheitsbild noch nicht voll entwickelt ist und so nicht zuverlässig bestimmt werden kann, ob es sich um einen Angriff durch den kühlen oder heißen Wind handelt, die Kühle des Frühnebels sowohl auf den heißen, wie auch auf den kühlen Wind wirkt, sodass wirnie einen Fehler begehen können, wenn wir sie einsetzen. Wieder gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Dosierung richtet sich hier, wie übrigens bei allen akuten Erkrankungen, nach dem Grundsatz: Auf ein großes Loch, ein großer Flicken, somit 8 Tabletten alle 2 Stunden, jedoch bei größeren Beschwerden kann die ersten 2 Tage die doppelte Dosis angewendet werden. Sollte sich der Zustand nach 2-3 Tagen nicht verbessern, ist es erforderlich, den Arzt aufzusuchen. Sofern sich der Zustand bessert, fahren wir mit einer Dosis von 3x 4 Tabletten täglich fort, und zwar auch nach Verschwinden aller Symptome auch weitere 3 Tage, da die Beschwerden andernfalls oft zurückkehren.
Lebensmittel, die das Ausscheiden des heißen Windes unterstützen, sind z.B. Bananen, Erdbeeren, Kokosnuss, frische Gurke, Wegwarte, Spinat, Sellerie, grüne Zwiebel, Wassermelone, Basilikum, Minze, Mungo-Bohnen, Portulak, schwarze Pilze Mu er (Judasohr), Meeresalgen, Bambustriebe.
Bewährt hat sich auch eine Suppe für die Grippe, für die Sie einen kleineren Krautkopf, 1 Zwiebel, Knoblauch, 3 Möhren, Ingwer, den Saft einer Zitrone und Miso (japanische Sojapaste - erhältlich in Reformhäusern) benötigen: In einem großen Topf lassen Sie sämtliches geschnittenes Gemüse kochen, solange das Gemüse nicht weich ist (etwa 30 Minuten). Dann geben wir 3 Esslöffel geriebenen Ingwer und sämtlichen Knoblauch hinzu und lassen alles eine Weile kochen. In eine Tasse gießen wir etwas Brühe ab und mixen hierin die Miso-Paste. Dann gießen wir alles in die Suppe zurück, rühren um und können konsumieren. In den Teller geben wir noch etwas Zitronensaft und zur Verfeinerung des Geschmacks auch etwas zerdrückten Knoblauch.
Zerbrechlichkeit des gewickelten Blattes (Code 003) ist der oben erwähnten Mischung ähnlich, unterscheidet sich von ihr in drei Aspekten:
- wirkt sehr schonend und zart, ist somit für kleine Kinder direkt maßgeschneidert
- kann gleichzeitig für Bindehautentzündungen (sowohl infolge von Infektion, als auch Allergie) verwendet werden, die sich durch Verkleben der Augen, durch Brennen, Tränen oder verklebte Augen am Morgen bemerkbar machen
- lindert auch trockenen Husten in den Anfängen der Erkältung. Bei anhaltendem trockenem Keuchhusten ist jedoch der Arzt aufzusuchen, um eine gefährliche Rachenentzündung auszuschließen
Husten
Bei Husten, sowohl bei trockenem wie auch feuchtem, empfiehlt es sich stets, Wohlschmeckenden Sirup (Code 301) einzunehmen, der das rebellierende Lungen-Qi entzieht und hierdurch den Husten lindert. Wie bereits der Name andeutet ist dieser Sirup wegen seines Wohlgeschmackes besonders bei Kindern beliebt. 5 x täglich wird ein Kaffeelöffel eingenommen, nach dem Zurückgehen des Hustens wird gleich ausgesetzt.
Im Falle eines feuchten Hustens, d.h. eines Hustens mit Auswurf, ob nun gelbdick und oder weiß klebend, ist die geeignetste Kräutermischung Duft des Föhrenhains (Code 031), der die Hitze in der Lunge kühlt, den Schleim auflöst und den Husten lindert. Sie kommt bei Bronchialkatarrh, sowohl akut, als auch chronisch, zur Anwendung.
Gesellt sich zum oben beschriebenen Husten noch Atemnot mit einem Pfeifen auf der Brust hinzu, ist die Kräutermischung Echo des Himalajadonners (Code 032) zu empfehlen, die ähnliche Wirkungen wie die vorangegangene Mischung hat und darüber hinaus die Atembeschwerden lindert. Daher kann sie auch bei Bronchialkatarrh mit asthmatischer Atemnot, wie auch bei allergischem Husten, z.B. bei Pollenschnupfen u.ä. verwendet werden.
Mitunter hält noch lange nach dem Abklingen der akuten Symptome der trockene Husten oder der Husten mit einer geringen Mengen schwer aushustbaren Schleims an, in diesem Falle sind die Lunge und die Nieren zu stärken und die Lunge zu "schmieren" - eine solche Kräutermischung ist das Pfeifen der Silberflöte (Code 131).
Lebensmittel, die den Schleim auflösen und die Lunge stärken, sind z.B. Pampelmusen, Birnen, Äpfel, Zitrone, Radieschen, Sellerie, Basilikum, Auberginen, Bohnen, Soja, Spargel, Zucchini, Champignons, der Weiße Chinapilz.
Für die Dauer eines jedweden Hustens sind schleimbildende Lebensmittel wie Süßigkeiten und Produkte aus weißem Zucker und weißem Mehl, Milch und Milchprodukte, gebratene und fette Gerichte einzuschränken.
Schnupfen
Bei Schnupfen, sowohl aufgrund einer Infektion, als auch Allergie, ist eine weitere Kräutermischung zu empfehlen, Brodem der Drachenhöhle (Code 007), die 3- 5 x täglich in Form von 4 Tabletten eingenommen wird. Gemeinsam mit diesen Tabletten ist es günstig, bei Schnupfen wiederum auch das Shaolin-Öl (Code 700) zu verwenden, das leicht unter die Nase gerieben wird (jedoch nicht auf die Schleimhaut!), wobei sein Effekt sehr rasch eintritt. Das Shaolin-Öl, ebenso wie der Brodem der Drachenhöhle scheiden den Wind aus dem Gebiet der Nase aus und lösen so die Nasengänge.
Lebensmittel, die die Nasengänge frei machen, und den Wind aus dem Gebiet der Nase ausschließen, sind z.B. Mandarinen, Aprikosen, Bananen, Erdbeeren, rote Rübe, Meerrettich, Radieschen, Minze, Gurke, Wegwartkraut, Spinat, Bohnen.
Mandelentzündung, Mittelohrentzündung und Nasenhöhlenentzündung
Wenn sich aus einer ursprünglichen Virose eine bakterielle Mandelentzündung (Angina), Mittelohrentzündung oder Nasenhöhlenentzündung entwickelt, empfiehlt die chinesische Medizin die Kräutermischung Schatten des Brokatvorhangs (Code 012), die in China als natürliches Antibiotikum eingesetzt wird. Die in der Mischung enthaltenen Kräuter scheiden heißen Toxin aus dem Blut aus und kühlen es gleichzeitig, womit auch Entzündungssymptome gelindert werden. Sie wird zusammen mit anderen Kräuterprodukten angewendet, zum Beispiel bei Mittelohr- und Nasenhöhlenentzündung begleitendem Schnupfen mit der Kräutermischung Auflösen der Drachenhöhle (Code 007) u. a.
Zu Lebensmitteln, die heißen Toxin ausscheiden und das Blut kühlen z. B. Honigmelone, Wassermelone, frische Gurke, Eissalat, grüner Salat, Chicoreé, Radieschen, Bananen, Grapefruits.
Schlacht mit den Windmühlen
Es existiert noch eine Möglichkeit, bei der wir dem Wind begegnen - Unser Staat und das Militär (Verteidigungsfähigkeit des Organismus) sind zwar im Großen und Ganzen vorbereitet, jedoch kommt der Angriff (Angriff durch den Wind) entweder völlig unerwartet und plötzlich (plötzlicher Wetterumschwung - z.B. plötzliche Abkühlung im Sommer oder Erwärmung im Winter) oder der Feind ist zu stark, ähnlich wie die Invasion der "verbündeten" Truppen im Jahre 1968 (z.B. permanente Klimaanlage, die zu Beginn für unseren Organismus auch förderlich und "freundschaftlich" zu sein scheint). Dieser starke und heimtückische Feind unterwirft, beherrscht und zerstört auch weitere Gebiete und Bereiche unserer Wirtschaft (Nase, Ohren, Augen, Hals) und zwar unter der Losung: Der Fisch stinkt vom Kopf oder jeder Staat (Organismus) hat eine solche Regierung (Verstand), wie er sie verdient (stets besteht die Möglichkeit der Wahl der Therapie).
Doch auch hier ist nicht alles verloren, denn wohin die Kraft wirkt, dorthin bewegt sich die Welt - Durch systematische und durchdachte Schritte (richtige Therapie) kann auch dieser mächtige Feind schrittweise aus unserem kleinen und scheinbar machtlosen Staat (geschwächter Organismus) aufgrund der allgemeinen Mobilisierung aller Reserven auch unter Opfern (aktives Herantreten an die Gesundheit) vertrieben werden. Schließlich hat auch unser, sich neu reformierender Staat (Organismus in der Rekonvaleszenz) die Okkupanten aus dem Lande zurück nach Osten gedrängt und entfernte ihr Fußvolk, die Apparatschiks, Sicherheitsleute, die inzwischen in alle Machtbereiche eingedrungen waren (z.B. Gelenkrheumatismus, Nierenentzündung, Herz...) aus den sichtbaren Positionen unseres öffentlichen Lebens (zumindest Erleichterung und teilweise Linderung des Leidens und der Schmerzen). Hier hinken jedoch bereits die Vergleiche, da wir nicht im alten China sind...
Wenn Sie jedoch etwas für Ihre Gesundheit tun und wissen warum, dann stellt sich früher oder später der Erfolg ein, jedoch ist selbstverständlich nichts auf der Welt umsonst und nicht von leichter Geburt, doch das Ergebnis lohnt sich! Wichtig ist, sich nicht abraten zu lassen und sich gegen Krankheiten (aus welchen Ursachen immer) zu Wehr zu setzen, auch wenn Vorbeugung besser als Heilung ist - ihnen überhaupt keine Chance zu lassen. Und wenn es der schädlichen Energie dennoch gelungen sein sollte, im unseren Organismus einzudringen, dann ist der Grundsatz Nummer 1, sie so früh wie möglich (am besten gleich!) und möglichst wirksam aus unserem zerbrechlichen Organismus zu vertreiben. Ansonsten siedelt sie sich in uns an und lässt sich nieder (zeitweilig?) wie die legendären Truppen auf ewige Zeiten, niemals anders nach der Losung: Wer Wind sät, wird Sturm ernten...
Dem Wind befehlen oder gegen Grippe impfen?
Die Ursache der Grippe ist nach der chinesischen Medizin am häufigsten der äußere Wind und der Virus ist bereits nur noch die Konsequenz des geschwächten Terrains, in welchem sich der Virus leicht vermehrt. So leicht man die Grippe einfangen kann, so schwer kann man im Gegenteil ihren Ursprung feststellen. Da auch das Impfen gegen die Grippe aus der Sicht der chinesischen Medizin den Sinn entbehrt, alldieweil sich der Grippevirus, der in geschwächter Form geimpft wird, seit langem in der Zwischenzeit mehrmals in einen anderen Stamm umgewandelt hat (wie die Ratte gegen das Gift widerstandsfähig ist), schwächt eine jede solche Impfung den geschwächten Einzelnen, noch mehr seine natürliche Immunität, und ein starker Einzelner braucht die Impfung gegen die Grippe nicht, da sich sein Organismus bei richtiger Therapie selbst zu helfen weiß. Diese Impfung ist nicht obligatorisch, sodass sich jeder nach eigenem Ermessen entscheiden möge.
Die Grippe ist nämlich wie eine Olympiade. Jedes Mal organisiert sie ein anderes Land, einmal ist es die Hongkong-Grippe, ein anderes Mal die spanische Grippe, einen anderen Verlauf hat die Grippe im Sommer, einen anderen wiederum im Winter, anders sind auch die Disziplinen auf der Sommerolympiade im Vergleich zur Winterolympiade. Ein jedes Mal hat sie jedoch einen anderen Sieger oder andere erreichte Ergebnisse.
Wünschen wir uns, dass als Sieger stets wir , die Menschen, hervorgehen.
Zusammenfassung
Grippe: Kühle des Frühnebels (Code 002) + Shaolin-Öl (Code 700), ggf. Zerbrechlichkeit des gewickelten Blattes (Code 003) bei kleinen Kindern
Schnupfen: Brodem der Drachenhöhle (Code 007) + Shaolin-Öl (Code 700)
Husten: Wohlschmeckender Sirup (Code 301) + Duft des Föhrenhains (Code 031)
Weitere Informationen ûber Traditionelle Chinesische Medizin finden Sie im Buch Auf der Welle chinesischen Medizin.
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